Achim Kubinski: MATISSE and the European art after 1945
Internet colloquium and excursion

Matisse in Cannes
Spring 2011

(max. 15 participants)

Der Paradigmenwechsel der Kunst nach 1945, der die Krise eines Weltbildes antizipiert , deren „Wirkung“ wir als wirkliche Krise der Globalisierung erfahren, wird im Expertenkreis bis heute vor allem in der Gegenüberstellung von Mondrian und Pollock als Krise der „ikonischen Wahrnehmnung“ erkannt. Eine tiefere Reflexion muss die europäischen Positionen, die Werke von Malewich, Fontana und vor allem Matisse miteinbeziehen, welche den erweiterten Kunstbegriff und dessen BILDCHARAKTER zu erkennen hätten.

Ich möchte dies am Beispiel der CHAPELLE ROSALIE in VENCE vor Augen führen, in der die Bedeutung des Kunstbegriffs im Rahmen des kirchlichen Zeremoniells aus dem GEBRAUCHSCHARAKTER eines ästhetischen Vokabulars sichtbar gemacht wird und als Architektur, Kostüm, Erzählung und Requisit in Erscheinung tritt. Der SCHERENSCHNITT, der als Schnitt in die Farbe den Gegensatz von Träger und Erscheinung aufhebt, soll als Leitmotiv ein Seminar begleiten, in welchem Theorie und Praxis eine Einheit bilden und die maximal 15 Teilnehmer, die sich im Fernstudium der Problematik nähern, zuletzt zu einem einwöchigen Workshop während der Filmfestspiele in Cannes einlädt , wo eine überraschende Performance vorbereitet wird, in der sie im Rollenspiel vor Ort das Spätwerk des Künstlers MATISSE als partizipierendes Personal erfahren.
SO ERWARTEN WIR UNTER DEN BIS DAHIN ZU EXPERTEN GEREIFTEN TEILNEHMERN NEBEN DEM PROTAGONISTEN MATISSE UND SEINER BEGLEITUNG , DEN „BLUE NUDES“ , DIE FIGUREN FONTANA, IVES KLEIN , MARK ROTHKO, DIE UNERSCHROCKENE PEGGY GUGGENHEIM UND ANDERE ZUR MITWIRKUNG IN EINEM LEHRFILM, DER ALS DOKUMENT SICHERLICH VON ZAHLREICHEN PROFIS UNTERSTÜTZT WIRD, DIE “ ANYWAY“ IN DIESER WOCHE VOR ORT SIND.

PLEASE ASK FOR INFORMATION & DETAILS

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